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Biologischer Landbau
Mutterkuhhaltung
Pilzzucht

Familie Schneebeli
Weid 2
8912 Obfelden

Ackerbau

Traktor mit Maiskolbenpflücker

Wir bewirtschaften 11 ha Ackerfläche, auf denen wir Mais, Dinkel, Senf, Raps und Kunstwiese anbauen. Da wir biologischen Ackerbau betrieben, verwenden wir keinen Kunstdünger, wir verzichten auf Spritzmittel und die Unkrautvernichtung wird mechanisch durchgeführt.



Mais

Maisgestell

Zum grössten Teil machen wir Körnermais, das heisst die Maiskolben werden solange stehen gelassen bis die Körner reif sind. Erst dann werden die Maiskolben mit Hilfe einer speziellen Maschine gepflückt und in unser eigens gebautes Maisgestell zur Trocknung gebracht. Ein solches Maisgestell bringt den Vorteil der natürlichen Lufttrocknung, welcher sie vom Herbst bis zum Frühling ausgesetzt sind. So können Kosten und Erdöl für die Trocknung gespart werden.


Dinkel

Dinkel ist ein sehr wertvolles Getreide. Im Herbst wird gesät und sobald der Dinkel im Frühling etwa 15 cm gross ist wird eine Grasuntersaat angelegt. Im Sommer wird der Dinkel durch die Dreschmaschine geerntet und das Stroh bleibt zurück. Die Körner werden der Biofarm verkauft und das Stroh benötigen wir für die Pilzherstellung. Nun können wir von dem eingesäten Gras profitieren, das bereits zu wachsen begonnen hat und gegenüber einer Neuansaat eine bis zwei Wochen Vorsprung hat.

Senf

Seit drei Jahren säen wir Senf an. Die Nachfrage nach schweizer Senf ist stark gestiegen und sie starteten wir mit Hilfe der Biofarm Genossenschaft mit diesem Projekt.
Senf zu kultivieren und ernten ist mit einigen Schwierigkeiten verbunden, doch nach drei Jahren Lernen und Erfahrungen sammeln können wir sagen, dass wir auf einem guten Weg sind.

Raps

Erst seit drei Jahren säen wir wieder Raps an, denn die Nachfrage ist erst seit kurzem wieder da. Sehr heikel sind Schädlinge zum Beispiel der Rapsglanzkäfer, welcher die Blütenknospen ansticht und so die ganze Ernte ruinieren kann. Da wir im Biolandbau nicht mit giftigen Pestiziden den Käfer unschädlich machen dürfen und wollen, können wir nur abwarten und hoffen, dass der Schaden nicht gross wird und wir zusammen mit der Forschung und anderen Bauern bessere und umwelt-verträgliche Lösungen finden. Das Unkraut regulieren wir mit dem Hackgerät, das zwischen den Rapsreihen alles aushackt.

Nach der Ernte verkaufen wir die kleinen Rapskörner an die Biofarm, die daraus Schweizer Bio-Rapsöl macht. Auch das Rapsstroh brauchen wir in der Pilzzucht und mischen immer einen Teil ins Substrat.

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